Der moderne Kunde eines Handelsunternehmens oder Fachmarktzentrums erwartet vom Einkaufsort weit mehr als nur ein breites Sortiment und einen geräumigen Parkplatz. Mit dem dynamischen Anstieg von Elektroautos auf den Straßen wird die Verfügbarkeit schneller Ladesäulen für Elektrofahrzeuge (EV) zu einem strategischen Komfortmerkmal.
Die Investition in Ladeinfrastruktur auf Großflächenparkplätzen ist heute nicht nur eine Reaktion auf verschärfte gesetzliche Vorschriften, sondern vor allem ein durchdachter Vertriebshebel. Sie ermöglicht es, die Verweildauer der Kundschaft im Geschäft zu verlängern und sich von der lokalen Konkurrenz abzuheben.
Warum braucht eine HandelsKette EV-Ladesäulen?
Die Präsenz von Ladesäulen beim Discounter, Baumarkt oder Einkaufszentrum bringt Gewerbeimmobilien direkte geschäftliche Vorteile.
- Der "Destination Shopping"-Effekt und ein höherer Bon-Durchschnitt: E-Auto-Fahrer wählen gezielt Einkaufsstätten aus, auf deren Parkplätzen sie ihr Fahrzeug aufladen können. Das Laden wird zum Hauptgrund für den Besuch eines bestimmten Discounters oder Centers, und die benötigte Zeit direkt in einen längeren Aufenthalt und einen größeren Einkaufskorb umgesetzt.
- Erfüllung gesetzlicher Vorgaben (EPBD-Richtlinie): Gemäß EU-Richtlinien und nationalen Vorschriften sind Nichtwohngebäude mit großen Parkplätzen (über 20 Stellplätze) verpflichtet, Ladepunkte zu installieren und die Leerrohr-Infrastruktur für weitere Stellplätze vorzubereiten. Eine frühzeitige Umsetzung schützt Handelsketten vor Strafen und Installationschaos in der Zukunft.
- Elektromobilität verknüpft mit Treueprogrammen: Moderne Ladesäulen lassen sich in die mobile App oder das Kundenkartenprogramm einer Handelskette integrieren. Das Vergeben kostenfreier Kilowattstunden ab einem bestimmten Einkaufswert ist ein hervorragender Marketingmagnet, der die Kundenbindung stärkt.
Welche Ladeleistung sollte für ein Handelsobjekt gewählt werden?
Die Wahl der richtigen Technologie hängt von der Spezifik des Marktes und der durchschnittlichen Verweildauer der Kundschaft ab:
- Supermärkte und Discounter (Aufenthaltsdauer: 20–40 Min.): Hier eignen sich am besten schnelle DC-Ladesäulen (Gleichstrom) mit einer Leistung von 50 kW bis 150 kW. Sie ermöglichen es, die Batterie während des täglichen Lebensmitteleinkaufs auf ein optimales Niveau zu laden.
- Einkaufszentren, Malls und Möbelhäuser (Aufenthaltsdauer: 1–3 Std.): An solchen Orten sind sowohl ultraschnelle DC-Hubs als auch installationsgünstigere AC-Säulen mit 11–22 kW eine gute Lösung – ideal für Kunden, die einen längeren Kinobesuch, Restaurantbesuch oder Großeinkauf planen.
Finanzierungswege und Geschäftsmodelle für den Handel
Die Montage von Ladeinfrastruktur muss nicht bedeuten, eigenes Kapital zu binden. Ein erfahrener Technologiepartner bietet flexible Kooperationsmodelle an:
- Eigeninvestition (CapEx): Die Handelskette kauft die Ladesäulen als Eigentum, behält die vollständige Kontrolle über die Ladepreise und erzielt 100 % des Gewinns aus der abgegebenen Energie.
- Betreibermodell / Flächenpacht (OpEx): Der Betreiber installiert die Säule auf eigene Kosten und verwaltet den Ladedienst, während er dem Parkplatzeigentümer eine feste Pacht für die Stellplätze zahlt.
- Fördermittel und Subventionen: Unternehmen können Fördermittel für den Aufbau öffentlich zugänglicher Ladepunkte beantragen.
Machen Sie Ihren Parkplatz zu einer Quelle des Wettbewerbsvorteils
Die Installation von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an Handelsobjekten ist eine durchdachte Investition, die das Image einer ökologischen Marke stärkt, zusätzliche Laufkundschaft auf der Passage generiert und den kommenden regulatorischen Anforderungen gerecht wird.
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